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Warum
und wozu Hundekrankengymnastik? |
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Da
steht man auf und hat unendliche Rückenschmerzen. Der behandelnde
Arzt verschreibt einem ein paar Stunden Massage oder auch Krankengymnastik
und tatsächlich: Es geht einem besser. Die Schmerzen sind geringer,
wenn nicht sogar "verschollen" und das Lebensgefühl
ist um einiges gestiegen. Ja, in der Humanmedizin ist die Physioterapie
völlig normal und erforderlich. Wieso also nicht auch beim
Tier? In einigen Nachbarländern ist die Physiotherapie für
Tiere bereits vollständig etabliert. Aber auch hier in Deutschland
wird sie immer mehr als Therapiemöglichkeit im Veterinärbereich
angesehn und erfolgreich eingesetzt. Unsicher? |
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Aber
keine Sorge, eine Diagnose wird in der Praxis für Hundetherapie
nicht gestellt, dieses geschieht wie gewohnt beim Tierarzt Ihres
Vertrauens. |
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Die
Hundekrankengymnastik ist lediglich eine zusätzliche, unterstützende
Therapiemöglichkeit und ersetzt auf keinen Fall den Besuch
beim Tierarzt. |
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Genau
wie bei uns Menschen auch ist die Physiotherapie grundsätzlich
bei allen Erkrankungen der Knochen, der Muskeln und der Nerven einsetzbar: |
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Skeletterkrankungen,
wie z. b. Hüftgelenksdysplasie oder Wirbelsäulenerkrankungen |
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Verschleißerkrankungen,
wie z. b. Athrose |
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Nervenerkrankungen/
Lähmungen, wie z. b. der Bandscheibenvorfall (Dackellähme) |
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vor
und/oder nach Operationen (nach OPs zur Rehabilation, zur
Schmerzlinderung, zum Muskelaufbau) |
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nach
Unfällen, zur Wiederherstellung der Beweglichkeit |
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Muskelerkrankungen |
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Ödemen |
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Wundheilungsstörungen |
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therapeutisches
Muskelaufbautraining von Sport-, Dienst- und Gebrauchshunden |
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Steigerung
des Wohlbefindens in Form von klassischer Massage und anderen
entspannenden Techniken, auch bei älteren Hunden bei altersbedingten
Gebrechen |